Transdisziplinäre Demokratie- und Bildungsforschung (TransDeBiFo)

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Zur Weiterentwicklung demokratischer Bildungsprozesse

Anfang 2026 startete an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) das vierjährige Forschungsprojekt TransDeBiFo. Im Zentrum steht die Frage, wie demokratische Bildungsprozesse weiterentwickelt und inklusive Schul- und Ganztagsstrukturen wirksam gestaltet werden können – gemeinsam mit Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Förderprogramm

HAW-ForschungsraumQualifizierung

Laufzeit

48 Monate

Fördersumme

2,7 Mio. Euro

Förderer

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Hintergrund und Zielsetzung

Demokratieentwicklung, soziale Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen – und sie betreffen Schulen, Träger, Kommunen und junge Menschen ganz konkret. TransDeBiFo setzt deshalb auf transdisziplinäre Forschung: Wissenschaft und Praxis arbeiten auf Augenhöhe in einem gemeinsam geteilten Forschungsraum zusammen. Ziel ist die praxisnahe Weiterentwicklung demokratischer Bildungsprozesse sowie inklusiver Schul- und Ganztagsstrukturen.

Forschungsansatz

Ein gemeinsamer Forschungsraum (physisch & hybrid):

In sechs transdisziplinären Forschungswerkstätten (2×3) entsteht ein physischer und hybrider Forschungsraum, in dem Studierende, Wissenschaftlerinnen und Praxispartnerinnen aus Bildung, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik gemeinsam an aktuellen Fragestellungen arbeiten. Forschung wird dabei als gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess verstanden.

TransDeBiFo arbeitet auf drei verbundenen Ebenen:

Der Prozess

Der transdisziplinäre Forschungsprozess folgt vier aufeinander aufbauenden Schritten:

  1. Co-Design: Fragestellungen gemeinsam entwickeln
  2. Co-Produktion: Forschung in multiprofessionellen Gruppen durchführen
  3. Co-Evaluation: Kompetenzentwicklung und Perspektivwechsel (u. a. Panelstudien, Fokusgruppen) untersuchen
  4. Transfer: Ergebnisse erproben und Wirkungen auf Strukturen und Handlungsweisen analysieren

Aufbau des Projekts

Was hat das HELLEUM damit zu tun?

Als Kooperationspartner bringt das HELLEUM mit seinem multiprofessionellen Team und sich weiterentwickelten Vernetzungen mit Schulen seine Erfahrung als Lernwerkstatt und außerschulischer Lernort aktiv ein – besonders dort, wo es um forschendes Lernen, partizipative Bildungsprozesse und Praxis-Transfer geht. TransDeBiFo verbindet damit wissenschaftliche Erkenntnisse mit erprobbarer Praxis und stärkt multiprofessionelle Zusammenarbeit.

Unsere Mitarbeiterinnen im Projekt: Corinna & Olga

Prof. Dr. habil. Corinna Schmude,

wissenschaftliche Leiterin des HELLEUM, bringt im Projekt Expertise zur inklusiven Bildungsarbeit ein und begleitet zentrale Fragen an der Schnittstelle von Pädagogik, Teilhabe und Ganztagsentwicklung.

Olga Theisselmann,

wissenschaftliche Koordinatorin des HELLEUM, arbeitet im Projekt an der Verbindung von Forschung und Praxis mit und hat ihr Forschungsschwerpunkt   insbesondere dort, wo transdisziplinäre Zusammenarbeit konkrete Veränderungen in pädagogischen Handlungsweisen unterstützen soll.

Projektupdates

Hier erscheinen regelmäßig Updates zum Projekt und zur AG.

Juli 2024: Offizieller Projektstart | Aufstellung des Bega-Teams | Pressemitteilung für AG Bewerbung

August 2024: Bewerbungsrunde für AG 2024/25 gestartet

Oktober 2024: Ferienangebot

Dezember 2024: Vorbereitung zur Teilnahme an „Schüler experimentieren / Jugend forscht“

Beteiligte & Kontakt (ASH)

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Brodowski und Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé